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Imagefilm Kosten: was eine Produktion 2026 wirklich kostet

Robin Cedric Jäger, Gründer und Geschäftsführer von Peryton Film
Robin Cedric Jäger
August 31, 2026
5

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Zwei Personen mit Bauhelmen bei einem Imagefilm-Dreh vor Ort

Ein Imagefilm kostet in Deutschland zwischen 5.000 und 50.000 Euro. Die meisten Produktionen für mittelständische Unternehmen liegen zwischen 8.000 und 25.000 Euro. Den Ausschlag geben die Zahl der Drehtage und wie viele Leute an diesen Tagen am Set stehen. Die Kamera hat daran einen kleineren Anteil, als die meisten erwarten.

Diese Spanne hilft nur begrenzt weiter, solange du nicht weißt, wofür du in deinem Fall zahlst. Deshalb steht unten, woraus sich der Preis zusammensetzt und an welchen Stellen er sich bewegen lässt. Wie wir selbst arbeiten, steht auf unserer Seite zu Imagefilmen.

Was ein Imagefilm kostet, nach Aufwand sortiert

  • 5.000 bis 9.000 Euro für einen Drehtag an einem Ort, kleines Team, Schnitt ohne Animation. Das reicht für ein Firmenporträt oder ein Format, das ohne Handlung auskommt.
  • 9.000 bis 18.000 Euro für ein bis zwei Drehtage mit Drehbuch, mehreren Orten und Sprecher. In dieser Spanne liegt der größte Teil dessen, was mittelständische Unternehmen tatsächlich beauftragen.
  • 18.000 bis 35.000 Euro für zwei bis vier Drehtage mit gecasteten Schauspielern und aufwendiger Postproduktion. Hier entstehen Filme, die auch als Werbung laufen können.
  • Darüber liegen Kampagnen mit mehreren Motiven, Luftaufnahmen, gebuchten Locations oder Bekanntheit vor der Kamera.

Die Zahlen sind Marktwerte, keine Preisliste. Zwei Angebote über dieselbe Filmlänge können sich um das Dreifache unterscheiden, weil dahinter unterschiedlich viele Arbeitstage stecken.

Woraus sich der Preis zusammensetzt

Grob teilt sich eine Produktion in drei Blöcke. Die Vorproduktion macht etwa ein Fünftel der Kosten aus. Dazu gehören Konzept und Drehbuch, das Casting und die Suche nach Drehorten. Der Dreh selbst mit Team und Technik liegt bei rund der Hälfte. Auf die Postproduktion entfällt das restliche knappe Drittel, also Schnitt und Farbkorrektur, Ton und Grafik.

Diese Aufteilung erklärt, warum Kürzungen an der falschen Stelle teuer werden. Wer am Konzept spart, dreht am zweiten Tag Material nach, das beim ersten gefehlt hat. Ein zusätzlicher Drehtag kostet mehr als die Tage, die man in die Planung gesteckt hätte.

Warum der Preis pro Minute in die Irre führt

Die Rechnung „Kosten pro Minute“ ist verbreitet und taugt trotzdem wenig. Bezahlt werden Arbeitstage, nicht Laufzeit. Ein Neunzig-Sekunden-Spot mit vier Schauspielern und drei Drehorten kostet mehr als ein zehnminütiges Interviewformat, das an einem Vormittag entsteht.

Brauchbar wird die Kennzahl erst im Vergleich zweier Angebote mit identischem Umfang. Sobald sich Drehtage, Besetzung oder Drehorte unterscheiden, vergleicht die Zahl zwei verschiedene Dinge.

Die vier Posten, die den Preis am stärksten bewegen

Drehtage

Jeder zusätzliche Tag bringt das komplette Team samt Technik erneut ins Spiel. Das ist der größte einzelne Hebel im Angebot, und deshalb die erste Zahl, die du beim Vergleich zweier Angebote nebeneinanderlegen solltest.

Wer vor der Kamera steht

Mitarbeiter aus dem eigenen Betrieb kosten nichts extra und wirken glaubwürdig, brauchen aber mehr Zeit am Set. Gecastete Schauspieler treffen die Vorgabe schneller und kosten Gage plus Buyout.

Drehorte

Der eigene Betrieb ist meistens umsonst zu haben. Jede gebuchte Location kostet Miete und braucht meistens eine Genehmigung, dazu kommt Zeit für Auf- und Abbau.

Nutzungsrechte

Ein Film, der nur auf der eigenen Website läuft, ist günstiger als einer, der zwei Jahre als Anzeige geschaltet wird. Bei Musik und bei Gesichtern hängt der Preis daran, wie lange und wo der Film zu sehen sein darf. Wer das vor dem Dreh klärt, zahlt später nicht nach.

Was ein Drehtag hergibt, wenn man ihn richtig plant

Der teuerste Posten ist der Tag, an dem alle da sind. Genau deshalb lohnt es sich, diesen Tag vollzupacken. Aus einem Dreh lassen sich neben der langen Fassung mehrere kurze Schnitte ziehen, dazu Hoch- und Querformat und ein paar Fotos.

Wir planen unsere Drehs von vornherein so. Beim selben Termin entstehen die lange Fassung für die Website und die kurzen Varianten, die danach als Social Ads laufen. Wer stattdessen für jede neue Anzeige einen neuen Dreh ansetzt, zahlt den Aufbau jedes Mal neu. Für Unternehmen, die das ganze Jahr über Material brauchen, rechnen wir denselben Gedanken in einem laufenden Content-Retainer durch.

Woran du ein zu günstiges Angebot erkennst

Ein Angebot ohne Drehplan nennt keine Zahl an Drehtagen. Dann steht im Vertrag eine Filmlänge und sonst nichts, und jede Rückfrage wird zur Zusatzposition.

Fehlt der Passus zu den Nutzungsrechten, gehört der Film dir nur so weit, wie es später jemand auslegt. Vor allem bei Musik und bei Aufnahmen von Personen wird das teuer.

Steht keine Korrekturschleife drin, ist die erste Fassung die letzte, oder jede Änderung wird berechnet. Zwei Schleifen sind üblich und gehören in jedes seriöse Angebot hinein.

Was am Ende dabei herauskommt

Ein Imagefilm rechnet sich über das, was er auslöst. Für den Gießener Kultursommer 2025 haben wir mit Drehbuch und Schauspielern gedreht und die Anzeigen selbst geschaltet, am Ende standen rund 80.000 verkaufte Tickets. Für die Möbelstadt Sommerlad kamen etwa 90 qualifizierte Bewerbungen zusammen, beim Sport- und Modehaus Kaps über 1.100 Eintragungen. Weitere Projekte stehen in unseren Referenzen.

Diese Zahlen entstehen, wenn Dreh und Schaltung zusammengehören. Wir sitzen mit acht Leuten in Gießen und drehen zwischen Marburg und Frankfurt, unter anderem für REWE Mitte, die Licher Privatbrauerei und die Sparkasse Marburg-Biedenkopf. Was wir dabei anbieten, steht in den Leistungen im Überblick.

Häufige Fragen zu den Kosten eines Imagefilms

Was kostet ein Imagefilm für ein kleines Unternehmen?

Für einen Drehtag an einem Ort mit kleinem Team liegen die Kosten meist zwischen 5.000 und 9.000 Euro. Mit Drehbuch und zwei Drehorten wird daraus ein Bereich von 9.000 bis 18.000 Euro.

Wie lange dauert eine Imagefilm-Produktion?

Von der ersten Besprechung bis zur fertigen Fassung vergehen üblicherweise vier bis acht Wochen. Der Dreh selbst belegt davon ein bis drei Tage, der Rest verteilt sich auf Konzept, Schnitt und Abstimmung.

Wie lang sollte ein Imagefilm sein?

Auf der Website funktionieren 90 bis 180 Sekunden. Für Social Media schneiden wir aus demselben Material Fassungen zwischen 15 und 45 Sekunden.

Was kostet ein Recruiting-Video?

Ein Employer-Branding-Film bewegt sich in derselben Spanne wie ein Imagefilm. Weil solche Filme meist an einem Standort mit eigenen Mitarbeitern entstehen, liegen sie häufig im unteren Bereich zwischen 6.000 und 15.000 Euro.

Wie viele Korrekturschleifen sind üblich?

Bei uns sind zwei Schleifen eingeplant. Die erste kommt nach dem Rohschnitt, die zweite nach Farbkorrektur und Ton. Weitere Änderungen danach rechnen wir nach Aufwand ab.

Kann ich den Film auch als Werbeanzeige nutzen?

Ja, sofern die Nutzungsrechte für Musik und Darsteller das abdecken. Sinnvoll ist es, die Anzeigenfassungen gleich mitzudrehen, weil dafür andere Einstellungen und ein anderer Anfang gebraucht werden.

Wenn du für dein Projekt eine belastbare Zahl brauchst, rechnen wir sie dir im Erstgespräch durch. Dafür genügen der Anlass, der ungefähre Zeitraum und die Orte, an denen gedreht werden soll.

Welcher Hebel passt zu dir?

In einem kostenlosen Strategiegespräch finden wir heraus, welche der drei Leistungen Ihr Unternehmen am schnellsten nach vorne bringt.

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